Medienmitteilung zur Protestaktion „Bunt statt Braun“

 

Medienmitteilung der JUSO Kanton Zug

Bunt statt Braun! Aktion gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

Zug, 1. März 2020

Rund 30 Personen haben sich heute auf dem Landsgemeindeplatz in Zug zu einer Protestaktion gegen den Verein Uniter versammelt.

Der Verein Uniter sorgte bereits für mehrere Schlagzeilen in Deutschland und wird vom deutschen Verfassungsschutz wegen verfassungsfeindlichen Tendenzen überprüft. Mitglieder der Uniter sind ehemalige Angehörige der deutschen Bundeswehr und führen paramilitärische Trainings mit Zivilisten durch. Ebenfalls erlangten sie Bekanntheit rund um den Skandal “Hannibal”, bei dem es um einen geplanten rechtsextremen und rassistischen Terroranschlag ging. Die Uniter haben ihren Vereinssitz von Deutschland nach Rotkreuz, Zug verlegt. Der NDB verschliesst seine Augen vor der Gefahr und sieht Uniter nicht als Bedrohung für die Gesellschaft an.

Mit unserer Protestaktion auf dem Landsgemeindeplatz zeigen wir, dass wir im Kanton Zug und in der Schweiz fremdenfeindliche, antidemokratische, rassistische, rechtsextreme und nationalistische Gruppierungen nicht willkommen heissen.

Die JUSO Zug fordert eine umfassende Überprüfung des Vereins Uniter durch den NDB und die Zuger Behörden. Uniter soll zudem die Deklaration als gemeinnütziger Verein entzogen werden und damit soll auch die Befreiung von der Steuerpflicht wegfallen.

Für Rückfragen können Sie sich an folgende Personen wenden:

Sofia Zouhir                                                  Ronahi Yener

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