Jahresversammlung 2018

An der diesjährigen Jahresversammlung der JUSO Zug wurde der Vorstand neu gewählt und die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 10. Juni 2018 gefasst. Zudem beschloss die JUSO Zug offiziell die Unterszützung des Referendums gegen die Überwachung von Versichterten.

Nicole Schmid ist aus dem Präsidium zurückgetreten, ist aber nach wie vor im Vorstand der JUSO Zug aktiv. Neu wurde Sofia Zouhir ins Co-Präsidium gewählt. Sie will mit ihrem Aktivismus junge Menschen für linke Politik begeistern. Anna Spescha und Leandro Spillmann wurden in ihren Ämtern im Co-Präsidium bzw. im Vorstand bestätigt.

Das Geldspielgesetz wurde kontrovers diskutiert und knapp eine Nein-Parole beschlossen. Die Restriktion von Casinos, die in der Schweiz keine Steuern bezahlen, wurde zwar begrüsst. Doch die Internet-Zensur ging den Mitgliedern der JUSO Zug zu weit. Ebenfalls wurde kritisiert, dass Gewinne erst ab einer Million Franken besteuert werden sollen. Bei der Schlussabstimmung überwogen die Nein-Stimmen knapp die Stimmfreigabe; für das Gesetz stimmte niemand.

Bei der Vollgeld-Initiative wurde nach einer interessanten Diskussion knapp die Ja-Parole gegenüber Stimmfreigabe, ohne Nein-Stimmen beschlossen. Der Ansatz der Initiative, der Schweizer Nationalbank mehr Macht zu geben, wurde allerdings heftig kritisiert. Zudem gibt es weitaus bessere Ansätze, unser Geldsystem zu verbessern, als diese Initiative vorsieht. Die Vollgeld-Initiative greift einige sehr wichtige Punkte auf, aber sie wäre real nicht umsetzbar und würde unserem Finanzplatz extrem schaden sowie allgemein zu grosser Unsicherheit führen. Doch die Grundidee ist gut und sie führt die Diskussion in eine sehr wichtige Richtung.

 

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