Leser_innenbriefe

Service Public – ein Grundpfeiler der Demokratie - Service Public ist ein Grundpfeiler einer jeden funktionierenden Demokratie. Die Aufgabe des Staates ist es, die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen – indem er Leistungen direkt zur Verfügung stellt oder sie genau reguliert. Sozialwesen, Gesundheit, Bildung, Kultur, Sicherheit – eben alles, was jeder braucht, sich aber nicht jede leisten könnte. Bereiche wie die Wasser- und Stromversorgung,... Artikel ansehen
No-billag: alle verlieren, Medienkonzerne gewinnen - Falls die no-billag Initiative am 4. März angenommen würde, könnte die SRG nicht mehr in ihrer heutigen Form fortbestehen. Der Bildungsauftrag würde aus der Bundesverfassung gestrichen werden. Informationssendungen wie Tagesschau, 10vor10, Kassensturz, Schweiz aktuell, Nachrichten, Echo der Zeit, Regionaljournal usw. würde es nicht mehr geben. Ebenfalls nicht rentieren italienische Sender, rätoromanische Sendungen, Übersetzungen in Gebärdensprache... Artikel ansehen
no-billag würde Medienvielfalt begraben - Am 4. März 2018 kommt die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren», besser bekannt unter «No-Billag-Initiative», zur Abstimmung. Die Abschaffung der Billag-Gebühr hört sich nach einem guten Zückerchen an. Jedoch fällt beim Durchlesen des Initiativtextes schnell auf, dass es sich um weitaus mehr handelt als nur um die Abschaffung der Gebühr. Laut Bundesverfassung... Artikel ansehen
Nein zur unausgewogenen USR III - Am 12. Februar stimmen wir über die Unternehmenssteuerreform III ab. Wenn wir auf die Unternehmenssteuerreform II zurückschauen, dann ist klar: Damals hat der Bundesrat uns für dumm verkauft, denn während des Abstimmungskampfs sprach er von 900 Millionen Ausfällen. Heute weiss man, dass die Steuerausfälle der USR II uns bis zu 47 Milliarden gekostet haben. Profitiert... Artikel ansehen
Nein zum Sparpaket - Mich macht es wütend, wenn die BefürworterInnen des Sparpakets schreiben, dass es auf Solidarität beruht oder dass es fair sei. Man kann das locker behaupten, wenn das Sparpaket zu keinen grossen persönlichen Einschnitten führt. Mit solchen Aussagen zeigen die Bürgerlichen, dass sie die Ärmeren der Gesellschaft, IV-BezügerInnen, Alte, Familien und das Staatspersonal inkl. LehrerInnen und... Artikel ansehen
Nüchterne Fakten statt blinder Euphorie - Offenbar hat sich Charly Keiser von der politischen und sozialen Realität im Kanton Zug verabschiedet. Wie anders lässt sich seine Lobeshymne auf die Zuger Ausgangslage vor der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III (USR III) und die Steuerpolitik der letzten zehn Jahre erklären? Immerhin befindet sich der Kanton Zug momentan im Sparwahn, mit dem weitere 40... Artikel ansehen
Unvernünftiger und heuchlerischer Kantonsrat - Der Zuger Kantonsrat hat die erste Lesung des Zweiten Sparpakets abgeschlossen. Die Bürgerlichen lassen den Zuger Mittelstand und die Unterschichten bluten und betreiben eine unvernünftige Finanz- und Wirtschaftspolitik, die letztlich nicht zur „Gesundung der Kantonsfinanzen“ führen wird. Mit dem Sparpaket werden Kosten an die Gemeinden verlagert. Die Fremdbetreuungsabzüge und Mutterschaftsbeiträge werden drastisch gekürzt, schliesslich soll... Artikel ansehen
Angriff auf den Zusammenhalt unserer Gesellschaft - Es ist unglaublich, mit welchem Hass und Lügen die Regierungspartei SVP momentan Abstimmungskampf betreibt. Institutionen, die für das Funktionieren der Schweiz zentral sind, und der friedliche Zusammenhalt werden mutwillig aufs Spiel gesetzt – und das nur, um die Machtfantasien einiger reicher, rechtsextremer Männer und ihrer Jünger zu befriedigen. Die SVP ist seit 16 Jahren die... Artikel ansehen
Mit Essen spielt man nicht! - Die Spekulation auf Nahrungsmittel hat in den letzten Jahren, besonders nach der Finanzkrise 2007/08, massiv zugenommen. Sie führt in diesem Ausmass zu extremen Preisschwankungen und Preisblasen. Für Menschen, die 60-80 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben, kann selbst eine kurzfristige grosse Preiserhöhung bedeuten, dass sie sich nicht mehr genug Essen kaufen können. Somit bedroht die... Artikel ansehen
Preisstabilität statt Drohgebärden - Leserbrief zum Artikel „Genf ist die Drehscheibe für Rohstoffe“, Neue Zuger Zeitung vom 8.2.2016 Der Generalsekretär des Rohstoff-Branchenverbands Swiss Trading and Shipping Association unterstützt explizit, dass die Schweiz bei den internationalen Regulierungen des Rohstoffhandels mitmachen müsse, um den Marktzugang nicht zu verlieren. Dass er sich aber gegen die Einführung solcher Regulierungen bei der Nahrungsmittelspekulation von... Artikel ansehen
Game over! - Spekulation mit Nahrungsmitteln ist die widerlichste Form der Profitmacherei, denn sie spielt mit dem Leben von Millionen von Menschen. Wenn Spekulanten auf steigende Preise an der Börse wetten, so steigt auch der reale Preis von Nahrungsmitteln, was für die Menschen im Globalen Süden gefährlich ist, weil sie viel mehr Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben... Artikel ansehen
Für die Liebe und gegen den Fremdenhass - Die Neue Zuger Zeitung berichtete über das Müslüm-Konzert in der Galvanik und schreibt, dass er sich im Lied „Samichlaus“ über einen SVP-Politiker lustig mache. Das ist nur ein Teil: denn es geht vorwiegend um die Ausschaffungsinitiative. So singt Müslüm „Ich bin der Samichlaus und schaffe alle schwarzen Schäfli aus“. Die Schäfchen-Plakate hängen wieder – dieses... Artikel ansehen
Es geht uns alle an - Leider ist es kein Märchen: Die Reichen werden immer reicher, während dem die Armen immer ärmer werden. Die 62 reichsten Einzelpersonen besitzen so viel, wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie der unabhängigen Entwicklungsorganisation Oxfam. Weiter ist der Besitz der Menschen, die zur benachteiligten Hälfte gehören, in den... Artikel ansehen
Armutszeugnis für die Schweizer Politik und die SVP - Die Fraktion der SVP Schweiz hat letzte Woche ihre Kandidaten für den Bundesrat nominiert. Für das verantwortungsvolle Amt in der Landesregierung schickt sie Männer (für Frauenrechte hat sich die SVP bekanntlich noch nie interessiert …) ins Rennen, die bisher nicht durch ihren politischen Leistungsnachweis, sondern vor allem durch ihren mangelnden Respekt gegenüber den Mitmenschen Aufsehen... Artikel ansehen
Das Podium 41 – ein Treffpunkt für alle - Das Podium 41 ist ein gemütlicher Treffpunkt am See, ein Restaurant mit leckerem Essen und gratis Hahnenwasser sowie ein Ort, an dem alle willkommen sind und niemand konsumieren muss. Leider gibt es Leute, die das Podium 41 abschaffen und somit vielen Menschen einen tollen Platz wegnehmen wollen. Die Gegner des Podiums 41 behaupten, es gebe... Artikel ansehen
Da empört sich der Falsche - Herr Andreas Wüthrich nimmt das Inserat „SVP ist die einzige Partei…“ als Vorlage für seinen Leserbrief und listet in diesem am 6. Oktober pointiert auf, weshalb er die sogenannte „Volkspartei“ nicht unterstützen kann. Daraufhin empört sich Herr Thomas Aeschi in der Ausgabe vom 10. Oktober über die Kritik und fordert von Herrn Wüthrich eine Entschuldigung.... Artikel ansehen
Hetze trägt Früchte - Letzten Samstag hatte die SP einen Stand auf dem Bundesplatz. Da so viele SPler dort waren, wollte ich mit ein paar JUSOs am See und auf dem Landsgemeindeplatz Flyer verteilen und der SVP bei ihrem pseudo-traditionellen Umzug (pseudo, weil es in der Stadt Zug keine Tradition ist) einen Besuch abstatten. Geschockt mussten wir feststellen, was... Artikel ansehen
Ein Grund, wieso Aeschi unwählbar ist - Thomas Aeschis Auftritt im SVP-Video ist daneben und geschmacklos. Er verharmlost die Verabreichung von k.o.-Tropfen und verhöhnt damit jedes Vergewaltigungsopfer, besonders jene, die sich wegen der k.o.-Tropfen weder wehren noch an etwas erinnern konnten. Aeschi und seine Partei sind damit unwählbar. Virginia Koepfli, Hünenberg
Refugees Welcome! - Fakt ist, dass weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Fakt ist, dass sich jeden Tag tausende Menschen auf den lebensgefährlichen Weg machen: Durch die Wüste, über das Mittelmeer, durch zerstörte Städte, weg von Kriegsgebieten, weg von Gewalt und Tod. KEIN Fakt ist, dass Europa alle aufnehmen muss. Fakt ist, dass 86% der... Artikel ansehen
Zur Asyldebatte: wenn positive Nachrichten als realitätsfremd bezeichnet werden… - Das Asylzentrum Gubel in Menzingen sorgt leider auch nach dreimonatiger Nutzung für erhitzte Gemüter. Wohl mancher, der die Sachlage nicht kennt und ein paar, wie ich es finde, nicht immer unbedingt übel zu nehmende Vorurteile hegt, mag sich denken: Ist ja klar, die Menschen aus fremden Ländern trüben halt die Idylle der Region, sorgen mit... Artikel ansehen