1:12 – Kampf für mehr (Lohn)Gerechtigkeit!

Mit diversen Aktionen und Leserbriefen hat die JUSO Zug auf die Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht. Hier eine Zusammenstellung unseres Abstimmungskampfes:


Der Kuchen gehört uns allen

Die JUSO Zug hat mit einer Aktion am vergangenen Samstag, dem 16. November, die Absurdität der aktuellen Lohnverhältnisse aufgezeigt. Mit einem Vergleich von einem „Riesenmuffin“ und normalgrossen Muffins wurde die Gier der Abzocker dargestellt, welche sich auf Kosten aller anderen Arbeitnehmenden immer mehr vom Lohnkuchen schnappen. Die JUSOs haben den Passanten jeweils einen Muffin von normaler Grösse mitgeben, um für vernünftige Löhne einzustehen. Mit der 1:12-Initiative sorgen wir für eine gerechtere Verteilung der Löhne und stoppen wir die exzessive Gier der Abzocker. Deshalb stimmen wir am 24. November JA zur 1:12-Initiative.

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Schluss mit der Abzockerei

Die JUSO Zug hat mit einer Aktion auf die Absurdität der Lohnverhältnisse aufmerksam gemacht. In der Stadt Zug wurden 12 Plakate mit den grössten Abzockern in der Schweiz aufgestellt.

Um zu demonstrieren, dass man erfolgreich wirtschaften kann, ohne den Managern exorbitante Saläre auszuzahlen, sind auf der Rückseite der Plakate Schweizer Betriebe, welche die Lohnbandbreite von 1:12 einhalten, abgebildet. Migros, Coop, Victorinox, die Universität Zürich und die ETH Zürich zeigen, dass die Qualität der Unternehmensführung nicht geschwächt wird, wenn die Leute in den Teppichetagen massvolle Löhne beziehen.

In den letzten Jahren hat sich die Lohnschere in der Schweiz dramatisch geöffnet. Während die meisten Menschen in diesem Land hart arbeiten und gerade mal genug zum Leben verdienen, zocken Manager wie Severin Schwan, Paul Bulcke oder Sergio Ermotti auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen ab. Die 1:12-Initiative ist das wirksamste Mittel gegen solche Lohnexzesse. Bei einer Lohnbandbreite von 1:12 im gleichen Unternehmen werden die Abzocker in die Schranken gewiesen. Yannick Ringger, Co-Präsident der JUSO Zug, stellt klar: „Wir akzeptieren nicht, dass sich ein paar Manager immer mehr vom Kuchen nehmen, für den wir zusammen gearbeitet haben und der uns allen gehört. Wir müssen gemeinsam festlegen, was ein gerechter Lohn ist und der gierigen Bereicherung einiger weniger ein Ende setzen.“


 

Zusammenstellung einiger Leserbriefe zu 1:12 von verschiedenen Mitgliedern:

Leserbriefe 1zu12

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